Das Wichtigste in Kürze

  • Wissen ist Kapital: Weiterbildung steigert Produktivität, Innovationskraft und Markenwert.

  • Zeit als Investment: Durchschnittlich 10% der Arbeitszeit fliessen ins Lernen – bewusst und kontinuierlich.
  • Mehrwert statt Mindereinnahme: 650’000 CHF „verloren“ – aber x-fach zurückgewonnen durch Qualität.
  • Lernen mit System: Weiterbildung ist integriert, abgestuft, kontrolliert – kein Zufallsprodukt.
  • Relevanz sichern: Wer heute nicht lernt, ist morgen nicht mehr konkurrenzfähig.

650’000 Franken jährlich – bewusst nicht verrechnet

Stellen Sie sich vor, Sie verzichten freiwillig auf 650’000 Franken. Jedes Jahr.
Nicht wegen eines Kundenverlusts. Nicht wegen Effizienzproblemen. Sondern, weil Sie es genau so geplant haben.
Unlogisch? Kurzfristig vielleicht.
Langfristig ist es eine der konsequentesten Entscheidungen, die wir als Agentur je getroffen haben.
Denn in einer Welt, in der sich Tools, Plattformen und Kundenbedürfnisse schneller verändern als Quartalsberichte geschrieben werden, ist operative Exzellenz kein Zustand, sondern ein bewegliches Ziel.

Die Frage ist nur: Wie bleibt man beweglich, ohne ständig zurückzufallen?
Unsere Antwort beginnt mit einem halben Tag pro Woche. Und endet mit einem Versprechen:
Wer bei uns arbeitet, lernt. Nicht nebenbei, sondern systematisch.

Warum Weiterbildung heute geschäftskritisch ist

Digitale Märkte bewegen sich schneller, als viele Unternehmen Schritt halten können. Schweizer Firmen investieren im Schnitt lediglich 0.8 % der Arbeitszeit in Weiterbildung – das entspricht nur 16.6 Stunden pro Jahr oder rund CHF 700.– pro Mitarbeitenden.

Für eine professionelle Digital Marketing Agentur ist dieses Weiterbildungsniveau nicht tragbar. Wer digitale Kompetenzen ernst nimmt, muss in kontinuierliches Lernen investieren – strukturiert, wirksam und mit klarem Fokus auf Relevanz und Anwendung.

Allein Google verändert jährlich über 5’000 Algorithmen-Signale. Plattformen wie Meta, LinkedIn oder TikTok veröffentlichen ständig neue Formate. KI-Systeme stellen ganze Content-Prozesse auf den Kopf. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Datenschutz, Personalisierung und Echtzeitfähigkeit.

Das World Economic Forum rechnet damit, dass bis 2027 44 % der aktuellen Fähigkeiten neu gelernt oder ersetzt werden müssen, besonders in technologiegetriebenen Rollen.

Wer nicht lernt, bleibt nicht auf dem Stand von gestern. Sondern fällt jeden Tag ein Stück weiter zurück.

10 % Lernzeit – differenziert, aber verbindlich

Im Durchschnitt investieren wir 10 % unserer Arbeitszeit in Weiterbildung. Das heisst: Etwa ein halber Tag pro Woche wird aktiv dem Kompetenzaufbau gewidmet. Die konkrete Zeit variiert je nach Rolle:

Rolle Lernzeit Fokus
Trainees bis zu 25% Grundlagen, interne Prozesse, Tools
Spezialist:innen ca. 10% Vertiefung, Plattformtrends, Methoden
Leader:innen rund 5% Strategie, Führung, Marktverständnis

Dabei gilt: Lernzeit ist kein „Nice-to-have“ – sie ist in die Ressourcenplanung integriert und wird mit persönlichen Entwicklungszielen hinterlegt. Lernen ist bei uns kein loses Versprechen, sondern ein strukturierter Prozess.

Was Weiterbildung bringt und was ohne sie fehlt

650’000 Franken mögen auf der Aufwandsseite stehen. Doch der eigentliche Verlust entsteht dort, wo nicht gelernt wird:

  • Wenn Beratung auf veralteten Standards basiert
  • Wenn neue Tools ungenutzt bleiben, weil das Know-how fehlt
  • Wenn Kampagnen stagnieren, weil operatives Wissen nicht mithält
  • Wenn Talente abspringen, weil Perspektiven fehlen

Studien zeigen klar: Weiterbildung zahlt sich aus – in mehrfacher Hinsicht.

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) kommt in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Betriebe mit aktiver Weiterbildung signifikant seltener von Fluktuation betroffen sind. Besonders Unternehmen mit gezieltem Wissenstransfer und formalisierter Lernstruktur profitieren von stabileren Teams​.

Eine internationale Analyse von PwC und dem Weltwirtschaftsforum geht noch weiter: Demnach kann gezielte Qualifizierung die betriebliche Anpassungsfähigkeit steigern, die Innovationskraft fördern und weltweit Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die wachsende Kompetenzlücke in Unternehmen zu schliessen​.

Kurz gesagt: Weiterbildung verursacht Aufwand – ja.
Aber keine Weiterbildung kostet Vertrauen, Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Wissen ist unser Geschäftsmodell

Als Online Marketing Agentur verkaufen wir keine Lizenzen, keine Tools und keine Infrastruktur.
Unser Beitrag beginnt dort, wo fundiertes Wissen, technische Expertise und strategische Umsetzung zusammenkommen.

Konkret heisst das:

  • Unsere SEO-Spezialist:innen bewerten regelmässig die Auswirkungen von Google Core Updates, testen neue Search-Features frühzeitig und übersetzen Erkenntnisse in direkt umsetzbare Massnahmen für unsere Kund:innen.
  • Unsere Performance- und Paid-Teams arbeiten mit Beta-Integrationen auf Meta, LinkedIn oder Google Ads, bevor sie öffentlich ausgerollt werden – sei es Advantage+, AI-basiertes Targeting oder neue Feed-Formate.
  • Unsere Consultants bringen technisches Know-how, Marktverständnis und Tool-Kompetenz in Einklang – bei Themen wie Tracking-Architektur, Marketing Konzepten oder Customer Experience.

Diese Leistungen entstehen nicht zufällig. Sie beruhen auf einem klaren Prinzip:
Wer Wirkung erzielen will, braucht Zugang zu aktuellem Wissen und Raum, um es aufzubauen.

KI-Taskforce: Lernen mit Weitblick

Um technologische Entwicklungen proaktiv zu gestalten, haben wir eine interne KI-Taskforce aufgebaut.

Ein Mitglied pro Abteilung identifiziert konkrete Einsatzfelder für generative KI, Automatisierung und Entscheidungsunterstützung.

Unser Ziel:
Die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens sichern – und gezielt ausbauen.

Denn in einer dynamischen Marktlage genügt es nicht, mit KI zu „experimentieren“.
Man muss sie dort integrieren, wo sie echten Mehrwert schafft – für bestehende Kund:innen und neue Geschäftspotenziale.

Lernen als Infrastruktur – nicht als Zusatz

Damit Weiterbildung in unserem Alltag Wirkung entfaltet, bauen wir auf ein strukturiertes, vielseitiges Lernsystem. Dazu gehören:

  • Webinare, Podcasts, Newsletter: Kuratierte Inhalte für kontinuierliche Impulse
  • Externe Schulungen: Beteiligung bis zu 100 %
  • Take-Away³: Unser monatliches Lunch-Learning-Format mit Praxisbezug
  • Branchen-Events, Tagungen und Fachmessen: Für Sichtwechsel, Netzwerk und Trendradar

Lernen findet dabei nicht isoliert, sondern teamübergreifend statt – mit klarer Zielsetzung, Wissenstransfer und konkreter Anwendung.

Fazit

Wir verzichten bewusst auf 650’000 Franken – Jahr für Jahr.
Weil wir überzeugt sind: Wer Wissen aufbaut, schafft Substanz. Und wer Substanz hat, liefert dauerhaft bessere Ergebnisse.

Weiterbildung ist für uns kein Kostenfaktor. Sie ist der Rahmen, in dem Qualität entsteht – im Projekt, im Team, im Unternehmen.
Deshalb behandeln wir Lernen nicht als Zusatz. Sondern als Teil unserer Infrastruktur. Und als Voraussetzung dafür, auch morgen noch relevant zu sein.

Sie suchen eine Agentur, die über den Tellerrand hinaus denkt?

Wenn Ihr Unternehmen mit einem Partner arbeiten möchte, der Entwicklungen früh erkennt, gezielt einordnet und daraus messbare Resultate schafft, dann sollten wir sprechen.

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